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Geschrieben von Jürgen Olejok
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Neal Stephenson, geboren am 31.10.1959 in Fort Meade/Maryland, stammt aus einer naturwissentschaftlich geprägten Familie. Er studierte zuerst Physik und danach, wegen der besseren Computerausstattung, Geografie (O-Ton: .. they were using the coolest computers). Seine erste Veröffentlichung war der Roman Big U im Jahre 1984. Sein Einstieg in den Bereich Cyberpunk begann mit dem Roman Snow Crash im Jahr 1992. Dieses Werk gilt allgemein als einer der besten des Genres und sorgte für eine Renaissance des Cyberpunk. Für seinen Roman Diamond Age erhielt er 1996 den Hugo Award. Stephensen ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Seattle. (Stand 2006)
Weder Big U noch sein vier Jahre später veröffentlichter satirischer Umwelt-Roman Zodiac:The ECO-Thriller, wurden ins deutsche übersetzt. Der Einstieg in die Science Fiction mit dem Roman Snow Crash 1992 katapultierte ihn sofort an die Spitze der Cyberpunkautoren und der Roman gilt allgemein als einer der besten des Genres.
Parallel zu seinen eigenen Werken arbeitete Stephenson zusammen mit seinem Onkel, J. Frederick George, unter dem Pseudonym Stephen Bury an dem Polit-Thriller Interface; ein zweiter Thriller der beiden, The Cobweb, erschien zwei Jahre später. Auch von diesen beiden Werken gibt es keine Informationen zu einer deutschen Übersetzung.
Ein weiteres Highlight des Cyberpunk schrieb Stephenson mit dem Roman Diamond Age, der 1995 veröffentlicht wurde und für den er 1996 den Hugo Award erhielt. Obwohl dieser Roman eine vollkommen andere Handlungsumgebung als die typische CP-Dystopie besitzt, wurde das Buch ein Erfolg und als Beispiel dafür bekannt, wie flexibel das Genre ist.
Mit Diamond Age endet auch für Stephenson der Ausflug in das Genre. Seine Nachfolgewerke Cryptonomicon und Quicksilver tendieren inhaltlich mehr zum Mainstream bzw. besitzen einen geschichtshistorischen Handlungsrahmen.
Neben dem Schreiben von Romanen zeichnete sich Neal Stephenson auch als Autor zahlreicher Beiträge für das Magazin Wired und im Time Magazine aus. Für sein Gesamtwerk wurde er bei der ARS Electronica 2000 mit dem goldenen Nica, dem Oscar der Internet-Welt, ausgezeichnet.
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